Uns liegt viel daran, unsere Schützlinge in ein liebevolles und verhaltensgerechtes neues Zuhause zu geben. Aus diesem Grund beraten wir die neuen Halter nicht nur ausführlich, sondern führen auch Vor- und ggf. Nachkontrollen durch, bei denen wir uns Käfig und Freilaufgebiet anschauen und evtl. noch Tipps geben.

Wir möchten, dass die neuen Halter viel Freude mit ihren neuen Mitbewohnern haben. Wir vermitteln also nicht "die Ratte im Sack" sondern klären nach bestem Wissen über Vorerkrankungen und Charaktereigenschaften auf, soweit sie bekannt sind. Anfängern vermitteln wir auch anfängergeeignete Tiere und "Problemtiere" werden auch als solche beschrieben.

Nehmen wir Ratten auf, die draußen gefunden wurden oder aus "Hoarding-Haushalten" kommen, erfolgt grundsätzlich eine Kotuntersuchung in einem Fachlabor (bakteriologische und parasitologische Untersuchung). Bei allen anderen Tieraufnahmen erfolgt die Schädlingsdiagnostik nach Verdacht bzw. wenn sich Symptome zeigen. Die Befunde können von den Interessenten eingesehen werden. Alle Tiere in unseren Pflegestellen werden im Krankheitsfall vollumfänglich medizinisch versorgt (das schließt auch Tumor-OPs ein).

Wir nehmen die von uns vermittelten Tiere wieder zurück, falls sich Lebensumstände ändern (Allergie, Wohnortwechsel usw.). Dies kann jedoch etwas dauern, wenn unsere Aufnahmekapazitäten erschöpft sind.

Wir führen ausschließlich rattengerechte Vermittlungen durch. D.h. falls es sich nicht um Einzeltiere handelt, vermitteln wir alle Ratten mindestens zu zweit. Wir werden auf keinen Fall aus einer bestehenden Gruppe ein einzelnes Tier herausnehmen und vermitteln. Jungtiere werden erst in der 9. Lebenswoche (mind. je 2 Tiere) vermittelt. Die Vermittlung kann bereits in der 6. Lebenswoche erfolgen, wenn der gleichgeschlechtliche Geschwisterverband weniger als 4 Tiere hat oder bei mehr als 3 Tieren alle aufgenommen werden.

 

 

 

 


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